Landschaftsrahmenplan

 

Die Landschaftsplanung ist in Bayern in ein mehrstufiges System eingebunden und erhält ihre Verbindlichkeit durch die Integration in die unterschiedlichen Planungsebenen der räumlichen Planung.

Für die regionale Ebene werden die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Landschaftsrahmenplan dargestellt. Der Landschaftsrahmenplan ist in Bayern kein eigenständiger Fachplan, sondern in den Regionalplan integriert. Die für die Region wichtigen naturschutzfachlichen Aspekte werden unter Abwägung mit den anderen raumbedeutsamen Planungen und Nutzungsansprüchen in den Regionalplan aufgenommen. 

Das Institut für Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hat als Pilotprojekt einen "modernen" Fachbeitrag zum Landschaftsrahmenplan der Region Donau-Wald erarbeitet. Auftraggeber für das Gutachten ist das Landesamt für Umwelt (LfU). Neben der Erfassung und Bewertung des Zustandes von Natur und Landschaft anhand der Schutzgüter Boden, Wasser, Klima/Luft, Arten und Lebensräume, Landschaftsbild und -erleben sowie Mensch, Kultur (historische Kulturlandschaft) und Sachgüter beinhaltet das Projekt eine naturschutzfachliche Zielkonzeption für die Region.

Dieser Fachbeitrag ist nicht rechtsverbindlich und stellt lediglich eine umfassende Informationsquelle und Datenbasis dar. Die Entscheidung, wie die Erfordernisse des Naturschutzes und der Landschaftspflege in den Regionalplan übernommen werden sollen, trifft der Planungsverband.

 

Exemplare der Kurzfassung Fachbeitrag zum Landschaftsrahmenplan, Flyer und CD-ROM sind beim Publikationsshop des Umweltministeriums kostenlos erhältlich.

 

Die Erarbeitung des Pilotprojektes wurde vom Planungsverband intensiv begleitet und in mehreren Sitzungen diskutiert.

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