Wissenschaftszentrum Straubing

Das Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe Straubing ist seit 2000 im Aufbau.

In diesem Kompetenzzentrum arbeiten auf dem Gebiet der Nachwachsenden Rohstoffe drei eigenständige Einrichtungen Hand in Hand. Hier werden die Aktivitäten rund um die Nachwachsenden Rohstoffe in Bayern gebündelt. Ziel ist die Unterstützung des verstärkten Einsatzes Nachwachsender Rohstoffe durch grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Erprobung, Technologie- und Wissenstransfer, Markterschließung, Projektbeurteilung sowie durch den Vollzug von Förderprogrammen.

Die Schwerpunkte des Wissenschaftszentrums Straubing (WZS) sind die Forschung und akademische Ausbildung auf dem Gebiet der Nachwachsenden Rohstoffe. Dies gilt sowohl für die stoffliche Nutzung als auch die energetische Verwertung.

Das WZS besteht derzeit aus fünf Hochschulen: den beiden Gründungsmitgliedern TU München, FH Weihenstephan sowie den Neuzugängen Universität Regensburg, FH Deggendorf und FH Regensburg. Insgesamt werden rund acht neue Professoren in Straubing  angesiedelt, die chemische und molekularbiologische Grundlagen Nachwachsender Rohstoffe, Verfahrens- und Werkstofftechniken sowie Marketing- und Managementfragen abdecken sollen.

Aufgabe des Technologie- und Förderzentrums ist die Förderung der landwirtschaftlichen Produktion, Verarbeitung und Nutzung Nachwachsender Rohstoffe durch anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Erprobung, Information und Fortbildung.

C.A.R.M.E.N., das Centrale-Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk, wurde auf Initiative des Freistaats Bayern gegründet und ist die Bayerische Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe.

Der Verein fördert die Entwicklung von ökologisch und ökonomisch attraktiven und wettbewerbsfähigen Techniken zur Nutzung Nachwachsender Rohstoffe wie beispielsweise Holz, Raps, Hanf oder Sonnenblumen. Dazu bündelt er Initiativen, koordiniert und betreut Projekte, sammelt und wertet Informationen aus, berät Unternehmen und Privatpersonen.

 

Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat den Forschungsverbund "Energie-effiziente Technologien und Anwendungen", kurz FORETA, bewilligt. Ab 01.09.2009 entwickeln im FORETA insgesamt 11 Forschungsinstitute und 45 Unternehmen innovative Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz in klein- und mittelständischen Unternehmen. Der Forschungsverbund wird mit 2,8 Millionen Euro durch das Wissen-schaftsministerium gefördert, weitere 1,7 Millionen Euro steuert die Industrie bei.

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